Dampfnudeln

500 g Mehl

1 Würfel Hefe

¼ l lauwarme Milch

50 g Zucker

1-2 Eier

1Prise Salz

 

Zum Dämpfen:

¼ l Milch (oder dieselbe Menge Milch-Wasser-Gemisch)

1EL Zucker

50 g Butter

 

 

Mehl in eine Schüssel sieben, die Hefe in die Mitte bröseln, mit lauwarmer Milch und einer Prise Zucker verrühren und mit etwas Mehl bestäuben. 30 min an einem warmen Ort zugedeckt ruhen lassen. Anschließend die restliche Zutaten zugeben und zu einem glatten Hefeteig kneten. Der Teig sollte gut mit den Händen durchgeknetet werden, bis er sich von der Schüssel löst.

Danach 45 min zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Ca. 12 Dampfnudeln ( Kugeln) formen, auf ein bemehltes Brett setzen und zugedeckt noch einmal 15 Minuten nachgehen lassen.

Milch, Zucker und Butter in einem großen Topf mit gut schließendem Deckel erhitzen und die Dampfnudeln dicht nebeneinander einsetzen. Deckel schließen. Bei großer Hitze ankochen (ca. 3–4 min). Danach auf niedrige Kochstufe stellen und etwa 12- 15 min garen, ohne den Deckel zu heben (für ganz Neugierige empfiehlt sich ein durchsichtiger Glasdeckel). Man hört, wenn die Dampfnudeln fertig sind; das brodelnde Geräusch verschwindet und es fängt leicht zu zischeln an, wenn die Flüssigkeit verdampft ist. Ab diesem Zeitpunkt noch 1-2 min weitergaren. Nun bildet sich die goldbraune Kruste auf der Unterseite, die bei Schwaben ein Qualitätsmerkmal darstellt.

Achtung! Der Deckel darf wirklich erst geöffnet werden, wenn die Flüssigkeit praktisch vollständig verdampft ist, sonst fallen die Dampfnudeln in sich zusammen.

 

Mit Kompott, Vanillesoße oder Apfelmus  servieren.