Bürstenmanufaktur Bad Waldsee

 

 

Haariges aus Bad Waldsee

 

Als echter Schwabe kommt man an der obligatorischen Kehrwoche nicht vorbei. Dazu braucht es natürlich das passende Handwerkszeug. Diesem Thema hat sich die Bürstenmanufaktur aus Bad Waldsee verschrieben.

Das traditionelle Handwerk der Bürstenmacherei hat Liane Scharnefski-Karle in einer Blindenwerkstätte gelernt.  Später brachten Bekannte sie auf die Idee, eigene Bürsten herzustellen und auf Mittelaltermärkten zu verkaufen. Nach den ersten Erfolgen stieg auch ihr Mann Armin in das Bürstenhandwerk ein.

Mit dem Angebot im Kloster von Bad Schussenried eine kleine Bürstenwerkstätte und ein eigenes Ladengeschäft zu betreiben, kam auch die überregionale Bekanntheit. Vor zahlreichen Reisegruppen hielt das Ehepaar Vorträge, in denen es von dem beinahe ausgestorbenen Handwerk berichtete. Auch trugen einige Weltrekorde (u.a. größter Straßenbesen der Welt) und  Fernsehauftritte zu der Bekanntheit der Bürstenmanufaktur bei.

Heute betreibt das sympathische Ehepaar  im beschaulichen Kurort Bad Waldsee sein Geschäft.

Neben den klassischen Handbesen und Bürsten, finden sich in ihrem reichalten Angebot auch eigens entwickelte Produkte wie Computer –Tastaturbürsten,  oder ergonomisch geformte Bürsten.  Der erfindungsreiche Armin Karle findet für jede Problemstellung eine passende Lösung.  So wurde die Bürstenmanufaktur  unter anderem durch gehandicapte Kurgäste inspiriert, Bürsten und Besen für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen zu fertigen.

Jeder Arbeitsschritt geschieht dabei in der kleineren Werkstatt neben dem Verkaufsraum. Vom Zusägen des Holzes (bevorzugt strapazierfähiges Buchenholz) bis hin zum Binden der Bürsten und Besen. Dabei sind die allermeisten Arbeitsschritte immer noch Handarbeit. Das Ehepaar legt dabei ganz besonderen Wert auf die Qualität der Materialen. Pferde-, Wildschwein-, und Ziegenhaar  werden meist für Bürsten und Besen vorgearbeitet.

 

 Produkte der Bürstenmanufaktur Bad Waldsee

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