Alb-Leisa von der Schwäbischen Alb

 

 

Die Rückkehr der „Alb-Leisa“

 

Ohne Linsen wäre eines der beliebtesten schwäbischen Gerichte, nämlich Linsen mit Spätzle und Seitenwurst nicht existent. Doch ist es nicht selbstverständlich, dass wir heute Zugang zu der original schwäbischen Alb-Linse haben.

Zuerst war es die französischen Puy-Linse, die der Schwäbischen Alb-Linse Konkurrenz machte. Da die Puy-Linse, robuster und pflegeleichter für den steinigen Boden am Fuße der schwäbischen Alb war, verschwand langsam die Alblinse von den heimischen Äckern. Als dann auch noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts die Linsen-Produktion im schwäbischen Raum wegen Unrentabilität ganz eingestellt wurde, glaubte niemand mehr an die Rückkehr der Linsen.

Doch der Biolandwirt  Woldemar Mammel machte es sich zur Aufgabe, am Rande der schwäbischen Alb wieder Linsen zu pflanzen. Zunächst produzierte er nur kleine Mengen  für sich und seine Freunde aber er wurde schnell vom Linsen-Fieber gepackt. Er experimentierte erst mit italienischen Berglinsen dann mit der französischen Puy-Linse. Sein Betrieb wuchs stetig mit der Beliebtheit seiner Linsen.

2006 jedoch gab es eine entscheidende Wendung. Woldemar Mammel fand im russischen St. Petersburg im Wawilow-Institut Saatgut der ursprünglichen Alb-Linsen. Für den passionierten Biobauer ging ein Lebenstraum in Erfüllung. Heute ist er bekannt als „Linsenpapst von Lauterach“.

Da die Linse eine Rankpflanze ist, benötigt sie eine Rankhilfe zum Wachsen. Hierzu werden meist Hafer und Gerste als Stütze für die Pflanzen verwendet. Von der Aussaat der Frucht bis hin zur Ernte  wird dabei das Feld nicht weiter bearbeitet, so dass die Linsenfelder der heimischen Tierwelt einen optimalen Lebensraum bieten.

Verwendet werden die Linsen  nicht nur als Beilage für Spätzle sondern sie werden auch zu Nudeln, Mehl oder für Brotaufstriche verarbeitet. Woldemar Mammel und seinen Mitstreitern  haben wir es zu verdanken, dass die Alb-Leisa wieder in ihre schwäbische Heimat zurückgekehrt sind.

Inzwischen führt der Sohn Lutz Mammel erfolgreich das Unternehmen fort.

 

 

 

Produkte von Lauteracher Alb-Feld-Früchte

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